Europas Luftqualität bleibt schlecht

Europas Luftqualität bleibt schlechtQuelle: www.naturkost.de
Aktuelle Meldungen vom 09.09.2004

Europas Luftqualität bleibt schlecht

Experten: Umweltaktionen sind nicht gut genug

Die meisten europäischen Länder liegen, was die Luftqualität anlangt, unter den vorgegeben Qualitätskriterien. Zu diesem Schluss kommen Forscher bei dem derzeit in Exeter stattfindenden Festival of Science. Ohne effektivere Maßnahmen, so das Urteil, wird sich die Luft aber in den kommenden Jahren noch weiter verschlechtern.

Alleine was die Luftqualität in britischen Städten angeht, werden die Fälle von Atemwegserkrankungen in den Städten noch weiter zu nehmen. Am schlimmsten sind die Verunreinigungen durch Stickoxide, Ozon und Feinpartikel aus Motoren, berichtet der Experte Mike Pilling, Umweltchemiker von der University of Leeds, der auch die britische Regierung in Umweltfragen berät. Großbritanniens Städte sind am stärksten von der Luftverschmutzung betroffen, erklärt der Forscher. Ziel ist es, die Luftschadstoff-Partikel bis 2010 auf weniger als zehn Mikrometer im Durchmesser (PM10) auf 20 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zu reduzieren. Dieses werde aller Wahrscheinlichkeit nicht erreicht, sondern sich eher auf 30 Mikrogramm einpendeln, meint Pilling im Wissenschaftsmagazin Nature.

Die Luftqualität in Europa hat in den vergangenen 50 Jahren im Allgemeinen stetig zugenommen. Neue Technologien haben London vom gefürchteten Smog befreit. Aber die Verbesserungen sind nicht gut genug, meint Pilling. Bis 2010 wird entlang zahlreicher frequentierter Straßen immer noch ein Stickstoffdioxid-Anteil in der Größenordnung von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter oder mehr vorhanden sein, zeigt sich der Forscher überzeugt. Dies sei ein Wert, der definitiv zu hoch sei. Viele der Umweltprobleme seien auf mangelnde "ganzheitliche Betrachtungsweisen" zurückzuführen. Eigentlich führe nur ein Weg dazu, die Luft in den Städten zu verbessern. Diese sei das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel und ein Wandel der gesamten Lebensart. (Quelle: pressetext austria)

Erhöht Luftverschmutzung das Schlaganfallrisiko?

Vor allem an warmen Tagen steigt die Gefahr an

Starke Luftverschmutzung kann möglicherweise das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen - vor allem an warmen Tagen. Das ist das Ergebnis einer statistischen Untersuchung von Forscher aus Taiwan.

Bestimmte Schadstoffe scheinen die Menschen anfälliger für einen Schlaganfall machen, schreiben die Mediziner in der Fachzeitschrift "Stroke: Journal of the American Heart Association", die im Internet vorab veröffentlicht wurde.

Die Wissenschaftler haben mehr als 23.000 Daten von Patienten ausgewertet, die in der Industriestadt Kaohsiung zwischen 1997 und 2000 wegen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus eingewiesen worden waren. Diese Angaben wurden dann verglichen mit dem Grad der Luftverschmutzung am jeweiligen Tag der Einlieferung, eine Woche davor und eine Woche danach.

Die Forscher fanden einen Zusammenhang heraus zwischen stärker werdender Luftverschmutzung und dem vermehrten Auftreten von Schlaganfällen. "Schwebstoffe in der Luft und Stickstoffdioxid scheinen dabei die wichtigsten Schadstoffe zu sein", erklärte Yang. Die Schadstoffe könnten Einfluss auf die Fließeigenschaften des Blutes, die Gefäße und das Herz haben, vermuten Experten. Der Effekt sei zudem an warmen Tagen mit Temperaturen über 20 Grad Celsius stärker, da auch Temperaturen das Blutkreislaufsystem beeinflussen können.

Bisher gab es nur Studien, die eine Verbindung zwischen Luftverschmutzung und durch Atemwegs- und Herzerkrankungen verursachte Todesfälle zum Inhalt hatten. Ergebnisse über den Effekt auf Schlaganfälle waren eher widersprüchlich. "Diese Studie liefert neue Beweise, dass eine hohe Luftverschmutzung auch das Risiko für einen Schlaganfall erhöht", sagt Yang. Daher empfiehlt der Mediziner gefährdeten Personen, vor allem bei höheren Temperaturen kein Risiko einzugehen und einen Aufenthalt im Freien und damit Luftverschmutzung zu vermeiden.

Verengte Blutgefäße durch Luftverschmutzung

Grund für vermehrte Herzinfarkte?

Schmutzpartikel und Ozon in der Luft verengen Blutgefäße, fand ein kanadisches Forscherteam heraus. Diese Wirkung der Schadstoffe ist möglicherweise die Ursache, warum Menschen in einer verschmutzten Umwelt mehr Herzinfarkte erleiden, schreiben die Wissenschaftler in der Onlineausgabe des Magazins "Circulation" (12.März 2002).

Für die Studie inhalierten 25 gesunde Personen zwei Stunden lang partikelhaltige Luft mit viel Ozon. Die Konzentration der Schadstoffe entsprach dabei den Werten in einer Großstadt zur Hauptverkehrszeit. In einer anschließenden Untersuchung stellten die Forscher der Universität Toronto eine Verengung der Blutgefäße fest.(Quelle: Bild der Wissenschaft online)

Smog-Partikel schaden der Lunge

Kinder und ältere Menschen gefährdet

Besonders in Großstädten ist bei Sommerwetter die Gesundheit besonders von jungen und alten Menschen in Gefahr: Eine besondere Rolle spielen dabei winzig kleine Schmutzpartikel von weniger als 2,5 Mikrometer Größe, sagt Anthony S. Wexler von der University of Delaware: "Sie können tief in unsere Atemwege eindringen."
Wexler erforschte die Mechanismen, über die diese Teilchen in die Lungen eindringen und bis zu den Lungenbläschen vorstoßen: In der Mitte der Luftröhre strömt Luft schneller als an den Seiten und reißt die Teilchen über weite Strecken bis in die Lunge mit. Daher werden sie nicht in den Schleimhäuten herausgefiltert.

Die gefährlich kleinen Teilchen entstehen in Heizungen und Motoren.

Filterspektrum

Staubmilben, Staub und Pollen

Allergene sind Substanzen, die allergische Reaktionen auslösen können. Eine allergische Reaktion wird ausgelöst, wenn das Immunsystem des Körpers überempfindlich...

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Vogelstaub

Die häufigsten Allergien werden durch Inhalationsallergene verursacht. Diese Allergene stammen hauptsächlich von Pollen (Heuschnupfen), Hausstaub, Staubmilben..

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Bakterien, Viren

Bakterien sind einzellige Organismen. Sie befinden sich überall, aber sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Die Durchschnittsgröße einer Bakterie beträgt einen Mikrometer,....

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Zigarettenrauch

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Gerüche

Unangenehme Gerüche können sehr lästig sein und können darum auch die Gesundheit beeinträchtigen. Geruchsbelästigung kann zu körperlichen Problemen, wie Kopfschmerzen...

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Schädliche Gase und Feinstaub

Mit jedem Atemzug versorgen wir unseren Körper mit Sauerstoff. Ohne diese Zufuhr von frischer Luft wäre unser Leben nach wenigen Minuten ausgelöscht.

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